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Lyrik/Prosa/BuchTipps
 

Himmlisches im Alltag finden ...

 

 

 

 

s gibt mehr Dinge
zwischen Himmel und Erde
als Stress und Hektik, Kleinkram und Routine.

Und es gibt etwas anderes als das, was man im Alltag alles braucht:
ein Konto und die Uhr, den Computer oder ein Abschlusszeugnis.

Es gibt sie die Himmelsleiter aus dem Alltagsgestrüpp
von Sachzwängen und Pflichten:
Das Sonntagserlebnis mitten im Werktag.
Jemand hat uns unerwartet geholfen oder zugelächelt.
Eine Freundlichkeit wird zurückgegeben.
Eine plötzliche Farbe im grauen Einerlei.
Momente des Glücks.
aus  >Gönn Dir einen SternAnton Lichtenauer*

 

* Das Leben ist ein Geschenk ...

http://www.youtube.com/watch?v=3velvDKmj8Q

Bitte einen Klick ::: das passt so gut

♥  ib dem heutigen Tag die Chance,
der schönste deines Lebens zu werden
und wenn er sich nicht so zeigt,
dann mache ihn dazu, *smile.   

 

Du bist Selbstgestalter deines Lebens

 

 

"Nichts ist so wichtig wie der heutige Tag."
*Johann Wolfgang von Goethe*

♥  ♥  ♥

 

er vom Ziel nicht weiß,
kann den Weg nicht haben,
wird im selben Kreis
all sein Leben traben,
kommt am Ende hin,
wo er hergerückt,
hat der Menge Sinn
nur noch mehr zerstückt.
*Christian Morgenstern*

 

 

 

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                                                    er moderne Mensch
                                            wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten,
                                          damit er nicht zum Nachdenken
                                        über den Sinn seines Lebens
                                            und der Welt kommt.” -
                                                                *Albert Schweizer*

 

 

 

 

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in Mann der Feder,
berühmt und bekannt als stenger Realist,
beschloß, einen einfachen Gegenstand zu beschreiben,
so wie er ist.
Einen Apfel zum Beispiel, zwei Groschen wert,
mit allem, was dazu gehört.
Er beschrieb die Form, die Farbe, den Duft, den Geschmack,
das Gehäuse, den Stiel
den Zweig, den Baum, die Landschaft, die Luft, das Gesetz,
nach dem er vom Baume fiel ...
Doch das war nicht der Apfel, nicht wahr?
Denn zu diesem gehörte das Wetter, das Jahr,
die Sonne, der Mond und die Sterne ...
Ein paar tausend Seiten beschrieb er zwar,
doch das Ende lag weit in der Ferne;
denn schließlich gehörte er selber dazu,
der all dies beschrieb, und der Markt und das Geld
und Adam und Eva und ich und du
und Gott und die ganze Welt ...
Und endlich erkannte der Federmann,
daß man nie einen Apfel beschreiben kann.
Von da an ließ er es bleiben, die Wirklichkeit zu beschreiben.
Er begnügte sich indessen damit, den Apfel zu essen. -
Der wirkliche Apfel.
*Hommage an Jacques Prevert*

 

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*Grafik © Josephine Wall*

mmer wieder und wieder

steigst du hernieder

in der Erde wechselnden Schoß,

bis du gelernt im Lichte zu lesen,

daß Leben und Sterben eins gewesen

und aller Zeiten zeitenlos.
*Manfred Kyber*

 

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editation

Wer mit den Augen der Andacht geschaut,
wie die Seele der Erde Kristale baut,
wer die Flamme im keimenden Kern gesehn,
im Leben den Tod,
Geburt im Vergehen -
wer in Menschen und Tieren den Bruder fand
und im Bruder den Bruder
und Gott erkannt,
der feiert am Tische des heiligen Gral
mit dem Heiland der Liebe das Abendmahl -
er sucht und findet,
wie Gott es verhieß,
den Weg ins verlorene Paradies.
*Manfred Kyber*

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EELENREISE
Liebessterne meiner Träume
führen sanft mich durch die Nacht.
In das Land der Zärtlichkeit,
schwebe ich behütet, sacht.
Und Gefühle stiller Sehnsucht
fließen in ein Perlenlicht,
das wie ein heller Wunderglanz
bis in meine Seele bricht.
Über mir ein ewig Leuchten,
einem sanften Lächeln gleich,
still mein tiefverborgenes Sehnen
und macht meine Seele reich.

©* Monika Schudel*

 "Copyright Monika Schudel, www.mschudel.ch

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UGEN ...
die tiefer sehen, als der Horizont weit ist
ein Gehör ... so fein,
das es hinter dem Lachen,
das Nahen der Tränen wahr nimmt
ein Herz ... so gross,
dass alle die frieren,
sich wärmen können
Hände ... die halten,
statt klammern,
aufrichten, statt richten
heilen, statt unheil sind
ein Gemüt ... dem eines Kindes gleich,
wo Naivität, Freude, Sorglosigkeit, Urvertrauen, Ehrlichkeit Zuhause sind
Demut ... weil Unscheinbares Schätze sein können
eine Sprache ... die verbindet, statt trennt
die motiviert und stärkt, statt hemmt und bremst
die versteht, statt verurteilt
und ein Lachen : ... das alles Leid ins Gegenteil und
Dunkles in Helles verkehrt

ES IST SO EINFACH;
EIN MENSCH ZU SEIN

 

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".... IT DER ZEIT LERNST DU,
DAß EINE HAND HALTEN NICHT DASSELBE IST
WIE EINE SEELE FESSELN UND
DAß LIEBE NICHT ANLEHNEN BEDEUTET UND
BEGLEITUNG NICHT SICHERHEIT.
DU LERNST ALLMÄHLICH,
DAß KÜSSE KEINE VERTRÄGE SIND UND
GESCHENKE KEINE VERSPRECHEN.
UND DU BEGINNST, DEINE NIEDERLAGEN ERHOBENEN HAUPTES
UND OFFENEN AUGEN HINZUNEHMEN,
MIT DER WÜRDE DES ERWACHSENEN,
NICHT MAULEND WIE EIN KIND.
UND DU LERNST,
ALL DEINE STRASSEN AUF DEM HEUTE ZU BAUEN,
WEIL DAS MORGEN EIN ZU UNSICHERER BODEN IST.
MIT DER ZEIT ERKENNST DU,
DAß SOGAR SONNENSCHEIN DIE HAUT VERBRENNT,
WENN MAN ZUVIEL DAVON ABBEKOMMT.
ALSO BESTELL DEINEN GARTEN UND
SCHMÜCKE SELBST DIR DEINE SEELE MIT BLUMEN,
STATT DARAUF ZU WARTEN,
DAß ANDERE DIR KRÄNZE FLECHTEN.
UND BEDENKE,
DAß DU WIRKLICH STANDHALTEN KANNST...
UND WIRKLICH STARK BIST.
UND DAS DU EINEN EIGENEN WERT HAST. "
 *KELLY PRIEST *
Danke Matthias für die Erinnerung dieses Gedichtes.

 

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© *das Bild hat ein lieber Freund für mich gestaltet, Danke Amadeo*

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